Deutsche Rap-Fans begehen rituellen Selbstmord

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    Deutsche Rap-Fans begehen rituellen Selbstmord

    In der vergangenen Nacht sind bei einem rituellen Selbstmord über 150 Menschen ums Leben gekommen. Sie hatten alle eine Gemeinsamkeit: Ihre Lieblingsmusik war Deutschrap. Das Treffen wurde per Facebook-Gruppe namens "Wir sind aufgewacht" und später über einen verschlüsselten Nachrichtendienst organisiert. Die Polizei hatte keine Chance es zu verhindern. Hinter dem Massenselbstmord stand wohl der gemeinsame Glaube an übergeordnete Mächte à la Illuminati, die 2015 stark in Deutschrap thematisiert wurden.

    In der Facebook-Gruppe wurden vor allem Tracks der Künstler Haftbefehl, Xavier Naidoo, Olexesh und Kollegah ausgetauscht. Auch die Videos des Verschwörungstheortikers Tilman Knechtel aka Traukeinempromi wurden heftig diskutiert. Zudem herrschte ein regelrechter Personenkult um Ken Jebsen aka KenFM. Menschen, die die Echtheit von Chemtrails, Reptiloiden oder der BRD GmbH mittels wissenschaftlicher Methoden in Frage stellten, wurden aus der Gruppe herausgemobbt. Musiker dieser Klasse könnten nicht irren.

    Die Mitglieder der Gruppe fühlten sich gegenüber der Welt erhaben und dachten Einblick in die Hintergründe der Welt zu haben. Sie bevorzugten simple Erklärungsansätze für unsere komplexe Welt. Zum organisierten Massenselbstmord kam es durch die gefühlte Machtlosigkeit gegenüber den von der Gruppe angenommenen Umständen, wie der Herrschaft der Illuminati oder das Verbot von Rap-Musik.

    Wir hoffen, dass wir der Thematik trotz imposanter Flows und Reime nicht auch verfallen.

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