Dschungelcamp Finale: RTL lässt Al Gear die Prüfungen erfinden

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    Dschungelcamp Finale: RTL lässt Al Gear die Prüfungen erfinden

    Alle Jahre wieder steht sie an, die Krönung des Dschungelkönigs, doch nach Feiern, ist im australischen Busch höchstens den verbliebenen Finalisten zu Mute.

    Dafür ist die aktuelle Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" einfach zu langweilig. Mit ernster Mine sitzen die Redakteure der Sendung zusammen und denken fieberhaft über eine Lösung nach, wie sie das Ruder am letzten Tag noch mal herumreißen können. "Die Prüfungen waren dieses Jahr einfach zu lasch, da hätten wir noch eine Schippe drauflegen müssen", übt sich einer der RTL-Mitarbeiter in Selbstkritik. Andere sind ratlos: wie quält man unbekannte Menschen zur Belustigung der Allgemeinheit, sodass es richtig wehtut? Da springt plötzlich einer der Redakteure auf und ruft:"Ich hab es."

    Wenig später klingelt in einem Düsseldorfer Wettbüro das
    Telefon: "Abdel, es ist für dich!" Der Heilsbringer, der dem Dschungelcamp neues Leben einhauchen soll, ist kein Geringerer als Al-Gear, der Meister aller Streiche. Sollte dieser Name beim Leser noch keine Angstzustände auslösen, sei gesagt, dass es sich bei dem Rapper um den Erfinder der "Da Vinci-Codes" handelt. Mit seinen genialen wie grausamen Aktionen zerstört Al-Gear die Karrieren seiner Widersacher in der Musiklandschaft.

    Seine Waffen: Das menschliche Ekelgefühl und diverse Körperflüssigkeiten. Nun soll er den Campern an den Kragen gehen, in dem er sich für das Finale eine besonders fiese Ekel-Prüfung ausdenkt. Als hätte er mit dem Anruf aus dem Dschungel gerechnet, ist Al Gear bestens vorbereitet. "Falls mich mal wieder jemand ärgert, habe ich immer vorsichtshalber alles zuhause, was ich für einen Da Vinci-Code brauche", sagt er grinsend und zeigt uns einen Eimer, in dem er - von Schambehaarung bis Ohrenschmalz - alles gesammelt hat, was ihm befreundete Rapper zur Verfügung gestellt haben.

    Das Dschungelcamp langweilt ihn eher. Tiergenitalien und Insekten zu verspeisen - das sei Kindergarten, verkündet der Algerier nicht ohne Stolz. "Ich hab da ganz andere Ideen!" fügt er hinzu und scheint auch vor Kannibalismus nicht zurückzuschrecken. Obwohl die Prüfungen des Finales strengster Geheimhaltung unterliegen, verrät Al Gear HeckMeck.TV exklusiv ein brisantes Detail: "Mein guter Freund Massiv hatte ja in der Deluxebox seines letzten Albums eine Raubtierzahn, der mit seinem eigenen Blut befüllt war. Nun hat er mir zwei Zehen seines rechten Fußes gesponsert, die ich den Finalisten zum Fraß vorwerfen werde." Ob es sich dabei nur um einen kruden Spaß handelt, wird wohl erst am Samstag Abend klar sein. Bis dahin freut sich der selbsterklärte Milfhunter auf sein Candlelight Dinner mit Kader Loth, das ihm RTL als Entlohnung für seine Dienste arrangiert hat.

    Paul Schwenn

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