Erste Amtshandlung: Trump erklärt Flers "Bewaffnet & Ready" zur Nationalhymne

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    Erste Amtshandlung: Trump erklärt Flers "Bewaffnet & Ready" zur Nationalhymne

    Die Würfel sind gefallen. Donald Trump ist entgegen den Erwartungen der Meinungsforschungsinstitute und Internet-Experten zum neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden.

    Bereits einen Tag nach der Wahl sorgt Trump mit seiner ersten Amtshandlung für einen echten Paukenschlag: In einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz ließ der Republikaner verlauten, dass er Flers Hit “Bewaffnet & Ready” mit sofortiger Wirkung zur offiziellen Nationalhymne der USA ernennt. Als einzige Bedingung für die Verwendung seines Songs forderte Fler im Gegenzug, sein Einreiseverbot in die USA unverzüglich aufzuheben.

    Auf die Frage eines deutschen Medienvertreters, wie der Kontakt zu dem Berliner Rapper zustande gekommen sei, outete sich Trump überraschend als großer Fan und intimer Freund des Maskulin-Labelchefs. Mit seinem aktuellen Album “Vibe” hätte Fler es geschafft, “Deutschrap great again” zu machen, so der frischgebackene POTUS. Flers innovativer Trap-Sound habe dem Kandidaten der Republikaner im zermürbenden Wahlkampf viel Kraft gegeben, berichten enge Vertraute. So bestünde der Kontakt schon seit geraumer Zeit und die Pläne, den Song zum neuen Lobgesang auf dieses großartige Land zu küren, seien der Grund für dessen Entfernung von YouTube gewesen.

    Mit der neuen Hymne erteilt Trump nun seinen zahlreichen Kritikern eine deutliche Ansage. Erst kürzlich rief er bei einer Fernsehdebatte dem demokratischen Lager, das ihn konsequent ausbuhte, zu: “Ihr seid nicht ready, ready, ready, ready.” Experten mutmaßen darüber hinaus, dass Trump mit diesem klugen Schachzug der US-Waffenlobby seine Unterstützung zusichern will. Einer der wichtigsten Punkte in Trumps Wahlprogramm war die US-weite Berechtigung zum offenen Tragen von Waffen für jeden Bürger und die Abschaffung der waffenfreien Zone in Schulen. Ein Vorhaben, dessen Weg er mit dieser Amtshandlung ebnet.

    Fler, der übrigens angekündigt hat, das Merchandise des mächtigsten Mannes der Welt über den Maskulin-Shop zu vertreiben, verbindet neben der Musik auch der ausgeprägte Unternehmergeist mit Trump. Dieser sieht in dem Rapper und Meinungsmacher wiederum einen wichtigen strategischen Verbündeten in Europa. Trumps Einzug ins weiße Haus liegt zwar noch einige Monate in der Zukunft - am 20. Januar ist es soweit, Fler und Jalil haben bereits zugesagt, beim Umzug Kartons zu schleppen - eine Gesetzeslücke befähigt den neuen Präsidenten dennoch zu dieser verfrühten Amtshandlung.

    In Washington kursieren sogar Gerüchte, dass Trump einen ganz besonderen Antrittsbesuch in Deutschland vorbereitet. Anstatt das Bundeskanzleramt zu besuchen und mit Angela Merkel über die Deutsch-Amerikanischen Beziehungen zu sprechen, zieht er angeblich ein Treffen mit Fler in der berüchtigten Billy-Wilder-Promenade vor. Bis dahin sollen alle technischen Schwierigkeiten mit Flers Klingelanlage behoben werden, versicherte die Hausverwaltung.

    Paul Schwenn

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