Nikolaus & Knecht Ruprecht von Rüpelrapper ins Krankenhaus geprügelt

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    Nikolaus & Knecht Ruprecht von Rüpelrapper ins Krankenhaus geprügelt

    Es sollte ein besinnlicher Nikolaustag werden, wie jedes Jahr. Doch ein unerwarteter Gewaltausbruch erschüttert die christliche Gemeinde. Der heilige Nikolaus und sein Helfer Knecht Ruprecht, der ihm Jahr um Jahr beisteht und ungezogene Kinder mit der Rute züchtigt, wurden Opfer einer brutalen Attacke.

    Der Vorfall überschattet den beliebten Feiertag. Wie jedes Jahr am 6. Dezember zogen Bischof Nikolaus von M. und sein Mitarbeiter Ruprecht S. los, um wie gewohnt ihrer Tätigkeit nachzugehen. Braven Kindern wird traditionsgemäß der bereitgestellte Stiefel mit Leckereien aufgefüllt, während ungebührliches Verhalten mit einer entsprechenden Anzahl an Rutenhieben geahndet wird. Letzteres fällt ins Aufgabenfeld von Ruprecht S.

    Als die Wohnung von Björn D., besser bekannt unter seinem Rappernamen Blokkmonsta, aufgesucht wurde, um der gewohnten Arbeit nachzugehen, eskalierte es. Björn D. stand auf der Liste der ungezogenen Kinder. Als S. aber wie üblich mit der hölzernen Rute auf den Rapper losging, um den ersten Hieb auszuteilen, versetzte der ihm einen heftigen Faustschlag. Das Opfer ging augenblicklich zu Boden. Blokkmonsta ist in der Szene bekannt für seine sogenannten "One Hit KOs", wie der Journalist Marcus S. uns gegenüber bestätigen konnte.

    Nikolaus von M. wollte seinem verletzten Partner zur Hilfe eilen. Er habe instinktiv gehandelt, sagt aus. "Die Gefahr war mir egal. Ich habe selber zwei Jahre Judo gemacht." Doch mit solch einer Brutalität habe er nicht gerechnet. Der vorbestrafte Gewaltrapper schlug wie von Sinnen auf den 1724-Jährigen ein. "Was für Rutenschläge, Lan!" soll er immer wieder gebrüllt haben. Nie werde von M. diese Stimme vergessen können, gesteht er mit Tränen in den Augen.

    "Dabei lief der Abend so gut" gibt Ruprecht aufgelöst zu Protokoll. "Ein paar dieser Rotzblagen habe ich richtig mies den Rücken zerfetzt" schildert der Geschädigte nicht ohne Stolz. Es ist eine ehrenhafte Aufgabe, der Ruprecht S. seit Hunderten von Jahren nachgeht. Doch seit dem Verhängnisvollen Abend stellt er seine Berufung in Frage. Wenn er mit derartiger Gewalt konfrontiert würde, sei die Ausübung seines Berufes ein stetes Spiel mit dem Feuer für den überzeugten Pazifisten - ob nächstes Jahr noch Dresche für ungezogene Kinder gibt, ist also nicht bekannt.

    Skinny

    Der freundliche Lauch von rap.de und http://Heckmeck.TV , der sich immer über alles aufregt ||| Rap, Scotch, Games, Comics, Frauen. In der Reihenfolge.

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