Warum wir das Splash! auf dem MiXery-Camp verbringen - der Direktvergleich

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    Warum wir das Splash! auf dem MiXery-Camp verbringen - der Direktvergleich

    Die Festival-Saison ist jedes Jahr ein Highlight, wenn auch mit einigen Entbehrungen verbunden. Vieles davon lässt sich jedoch umgehen, wenn man nicht allzu knickrig ist.

    Seit Monaten hast du dich aufs Splash!-Festival gefreut – nun bist du endlich da. Du und deine Freunde, ihr habt euch auf der Anreise schon gut einen angetrunken. Jetzt gilt es, einen Platz zu suchen, wo ihr alle gemeinsam unterkommen könnt. Aber wie das halt so ist: Auch nach einer Stunde des Umherstreifens – ihr müsst euch trennen. Alle potentiellen Plätze sind besetzt, und so splittet ihr euch auf und kommt irgendwo an einem schäbigen Rand des Ackers unter. Immerhin bist du überhaupt noch fündig geworden, außerdem wurde dir dein Gepäck langsam deutlich zu schwer, schließlich musstest du deine komplette Camping-Ausrüstung transportieren.

    Mit deinem Pegel das Zelt aufzubauen ist zwar nicht minder fordernd, aber auch das kriegst du noch irgendwie hin. Nach drei Stunden seid ihr also endlich einigermaßen startklar – belastend. Zur Belohnung hast du dir erst mal ein kaltes Bier verdient. Schade, dass du so weit abseits campen musst, dass der Marsch zum Splash!-Supermarkt und zurück dich 20 Minuten deiner wertvollen Zeit kostet. Na was soll's. Ihr gönnt euch jetzt die Konzerte.

    Als ihr zurückkommt bist du ziemlich zerschlagen. Die Anreise und all der Aufbau-Hustle waren anstrengend, außerdem liegt noch ein langes Festival vor dir. Heute gehst du lieber früher schlafen, sagst du dir. Doch keine Chance: Deine Nachbarn sind nicht so gescheit und lärmen bis in die frühen Morgenstunden ohne Unterlass herum. Was für Bastarde, hättest du dein Zelt mal doch woanders aufgeschlagen.

    Nächster Morgen: Zu wenig Schlaf, zu viel Kater. Du musst frühstücken und dich etwas akklimatisieren. Das Dosenfutter auf dem Campingkocher zuzubereiten ist zwar nervig, schmeckt auch nicht besonders gut, aber hey: immerhin etwas im angeschlagenen Magen. Ein Toilettenbesuch steht als nächstes an, das große Geschäft kann gerade nach dem mittelmäßigen Schmaus nicht warten. Muss es aber. Stichwort: Warteschlange. Flugs einen Euro abgedrückt und eine Viertelstunde in der prallen Sonne angestanden, um die Notdurft auf einer wenig einladenden Toilette zu verrichten. Was man nicht alles für ein Festival hinnimmt. Um sichs frisch zu machen hast du zwei Optionen: Den überfüllten Baggersee oder eine weitere Warteschlange an den Duschen. Bis zu den Konzerten gilt es ja ohnehin noch einige Stunden zu überbrücken – die wirst du sowieso den Schatten suchend mit pisswarmem Bier verbringen.

    CUT! Rewind! Kann doch nicht sein, dass die geilste Zeit des Jahres zu 50% aus zermürbendem Hustle besteht! Wenn schon Festival, dann wird nicht gegeizt. Noch mal von vorne:

    Seit Monaten hast du dich aufs Splash!-Festival gefreut – nun bist du endlich da. Du und deine Freunde, ihr habt euch auf der Anreise schon gut einen angetrunken. Zum Glück könnt ihr euch den ganzen Aufbau-Stress sparen und schlendert zielstrebig zum MiXery-Camp, auf dem ihr jeweils ein schon aufgebautes Zelt gebucht habt, herüber. Du hast dich nicht lumpen lassen und wurdest für einen kleinen Obulus sogar mit Luftmatratze, Schlafsack, Campingstuhl, Kopfkissen, Sonnenschirm und einem Survival Kit versorgt. Entspannter Start. Natürlich campt ihr alle zusammen – das eingezäunte Camp mit seinen 300 Bewohnern bietet mehr als genug Platz. Handy mit dem W-Lan verbunden – ihr kennt ja den katastrophalen Empfang auf dem Rest des Geländes – und erstmal ein gekühltes MiXery für Lau gegönnt. Die zehn Freigetränke werden hier nicht alt.

    Da du dir die Platz-Sucherei und den Aufbau des Zeltes erspart hast, hast du noch etwas Zeit bis die ersten Konzerte beginnen. Du trennst dich von einigen deiner Freunde – die wollen nämlich lieber im MiXery-Wohnzimmer Playstation 4 zocken, statt sich an einer der Graffiti-Walls auszutoben oder einfach eine Runde Tischtennis zu spielen. Dann geht's zu den Konzerten.

    Als du zurückkommst bist du angenehm erschöpft, hättest zwar noch Lust etwas zu unternehmen, beschränkst dich aber auf einen kurzen Abstecher zum Mixery-Partyzelt. Dann wird's mal langsam Zeit zu schlafen, schließlich ist es der erste Abend und es liegt noch ein langes Festival vor dir. Abseits der Party-Meute fällst du zufrieden in einen tiefen Schlummer. Am nächsten morgen wachst du leicht verkatert auf, hast aber gut geschlafen. Statt dich mit einer deiner Dosen herumzuschlagen kaufst du dir schnell einen Kaffee und eine der auf dem Camp angebotenen warmen Speisen und gehst danach schnell deine Notdurft auf den täglich gereinigten Toiletten verrichten – ohne anzustehen oder blechen zu müssen. Ebenso unproblematisch gönnst du dir eine Dusche und merkst, wie dein Kater sich in Wohlgefallen auflöst.

    Du holst dein über Nacht voll aufgeladenes Handy aus deinem Schließfach und lümmelst dich unter einen der zahlreichen Sonnenschirme. Grinsend denkst du an diese armen Trottel jenseits des Sichtschutzes, der das MiXery-Camp einzäunt. "Was die wohl gerade machen" fragst du dich. Doch wahrscheinlich willst du es lieber gar nicht wissen.

    Hier kannst du Plätze auf dem Mixery-Camp buchen

    Skinny

    Der freundliche Lauch von rap.de und http://Heckmeck.TV , der sich immer über alles aufregt ||| Rap, Scotch, Games, Comics, Frauen. In der Reihenfolge.

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