Xatar feuert Schwesta Ewa: "Wir bei AON sind Musiker, keine Verbrecher"

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    Xatar feuert Schwesta Ewa: "Wir bei AON sind Musiker, keine Verbrecher"

    Es ist eine Nachricht, die nicht nur die Rapupdate Community in Aufruhr versetzt hat: Schwesta Ewa wurde gestern wegen des Verdachts auf Zuhälterei, Menschenhandel und Körperverletzung verhaftet, wie das Wissenschafts-Magazin BILD berichtet. Die Staatsanwaltschaft legt der Rapperin unter anderem zur Last, dass sie minderjährige Fans der Prostitution zugeführt habe. Während es von Schwesta Ewa noch keine Stellungnahme zu den Vorwürfen gibt, meldet sich nun Xatar zu Wort, der Boss ihres Labels "Alles oder Nix", der einst selbst wegen eines dummen Missverständnisses vor Gericht stand. Auch einen Tag nach Ewas Verhaftung wirkt er noch völlig aufgelöst und kann nicht glauben, was vorgefallen sein soll.

    "Ich habe immer an das Gute in Ewa geglaubt. Wenn wir uns eines bei Alles oder Nix auf die Fahne geschrieben haben, dann ist es Gesetzestreue", versichert ihr einstiger Mentor glaubhaft. Da kommt Schwesta Ewas Rauswurf nicht gerade überraschend. Die Gerüchteküche brodelt unterdessen unaufhörlich. Einige Stimmen berichten sogar, dass den mutmaßlichen Opfern preisreduzierte Merchandiseartikel als Zahlungsmittel für ihre Leistungen im horizontalen Gewerbe angeboten worden sein sollen. In anderen Quellen heißt es wiederum, dass es sich nur um einen schlauen Promomove der Plattenfirma handeln würde. Mit Zuhälterrap lässt sich bekanntlich gutes Geld verdienen.

    Bewiesen ist das alles aber noch nicht. Mit diesem Gedanken trösten sich auch viele Fans der Ex-Prostituierten, die für sie weiterhin die Stange halten wollen. Sie können sich nicht vorstellen, dass ihr Idol treue Anhängerinnen schamlos ausgenutzt haben soll. Natürlich ist Fannähe in der Rapszene heute wichtig, aber doch nicht so!?

    "Mit jedem Freier, den ihr abfertigt, unterstützt ihr mich mehr, als wenn ihr zwanzig meiner Alben kauft." Sind solche Sätze wirklich gefallen? Die Kriminalpolizei empfiehlt weiblichen Konzertbesucherinnen dringend, Einladungen zu einem Meet&Greet im Backstagebereich auszuschlagen. Bei den sogenannten Aftershowparties soll sich nach Polizeiinformationen auch eine zwielichtige Gestalt herumtreiben, die Frauen mit langgezogenen “Nuttööööö”-Rufen, ähnlich dem Brunftschrei einheimischen Rotwildes, für das Rotlicht gewinnen will. Die betreffende Person soll in Bordellen im Raum Bonn kein unbeschriebenes Blatt sein. Mehr ist über Schwesta Ewas mutmaßlichen Komplizen allerdings nicht bekannt.

    Einen weiteren Einblick ins Thema Zuhälterei gibt's hier:
    Kollegah von Ex-Zuhälter bewertet - Bernd Termer über Ludentum, Rotlichtmilieu, Großfamilien

    Paul Schwenn

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