9. Dezember 2019
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Money Boy: Seine bisher besten Songs

Money Boy: Seine bisher besten Songs

 
Summary:

Moneyboys Image ist, nun ja, eventuell aus musikalischer Sicht nicht das Beste. Viele Songs, viele Lines, die unter die Gürtellinie gehen und manchmal weiß man auch einfach mit dem Ganzen nichts anzufangen. Trotzdem sollte man hier nicht alle Tracks über einen Kamm scheren, denn über die Jahre hat Money Boy einige Hit-Verdächtige Tracks veröffentlicht, die im Vergleich zum aktuellen Deutschrap Hype deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Wir zeigen Euch eine kleine Auswahl.

Monte Carlo

Der vermutlich größte Erfolg in seiner langen Karriere (nach Dreh den Swag auf) liegt nur zwei Jahre zurück (oder schon?). Mit „Monte Carlo“ hat Money Boy mehr oder weniger die Ganze Szene überraschen können. Der Song hätte stimmiger nicht sein können, die Lines wirken alle gekonnt und unterhaltsam und heben sich von der Masse ab. Dazu eine super eingängige Hook und eine starke Produktion drumherum, samt einem passenden Video. Ich wünsche mir einen Money Boy, der genau diesen Stil auf ein komplettes Album umsetzt. Das hätte Klassiker-Potential.

„Gib mir einen Knochen und ich will das ganze Steak – Gib mir ein Stück Kuchen und ich will die ganze Cake“

– Money Boy auf „Monte Carlo“

Benny Blanco

Wenn man die Qualität des Songs betrachtet sind die Aufrufe auf das dazugehörige Musikvideo viel zu gering. Auf einem von vorne bis hinten gut ausproduzierten und eingängigen Beat bringt Money Boy einen Song, der weitaus mehr Erfolg verdient hätte. Die Parts sind deutlich aggressiver gerappt als man es von ihm gewohnt ist, was eine gute Abwechslung zu seinen anderen Tracks darstellt. Textlich liegt der Song zwischen Battlelastigen Lines und einem typischen representer Song, allerdings deutlich unterhaltsamer geschrieben, als man es von der Szene gewöhnt ist.

„Deine Mum ist wie das Michael Jordan Logo – Denn die Hoe macht ihre Beine breit“

– Money Boy auf „Benny Blanco“

Money Boy – Bye Bye

Wenn man bedenkt, dass Money Boy noch vor einigen Jahren ausschließlich als Meme in der Szene anerkannt war, ist dieser Track ein guter Beweis von ihm, dass er auch glaubwürdige Representer-Songs schreiben kann. Textlich gibt es auch wieder einige Highlights, so dass der Track wohl noch länger in unseren Playlisten laufen wird.

„Ich koch das Crack im selben Topf in dem ich Popcorn mache“

– Money Boy auf „Bye Bye“

Choices

Mit Choices veröffentliche Money Boy einen Song, der weniger mit guten textlichen- oder musikalischen Leistungen glänzte, dafür aber auf voller Ebene unterhaltet. Während ich mir noch beim ersten Hören dachte, was das für ein Mist sei, habe ich diesen Song über die Jahre wohl 100 Mal gehört. PS: Wer den Song, oder generell Musik „ironisch“ hört, ist ein hängengeblieben (Fler-Voice).

Perkys

Der neueste Song in der Auflistung: „Perkys“. Der (leider recht kurze) Song punktet stark durch das Instrumental und einem komplett arrogant-rappenden Money Boy. Bis auf der Länge des Tracks gibt es nichts auszusetzen, gerne mehr davon.

Dreh den Swag auf

Einfach aus Nostalgie-Gründen. Wer hätte damals erwartet, wie sich Money Boy über die Jahre steigert und beinahe monatlich wirklich gute Songs veröffentlicht? Klar, hier und da ist es auch mal nicht so stark, dennoch kann er mit aktuellen Chart-relevanten Rappern auf jeglicher Sicht mithalten.

Geschrieben von
kollin
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