7. Dezember 2022
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5 Dinge, auf die Deutschrap zukünftig verzichten könnte

5 Dinge, auf die Deutschrap zukünftig verzichten könnte

Fanfragen-Interviews

Als würden das 2-Stündige standardisiert unkritische Promogespräch und das Special in dem der Rapper sein Diskografie sortiert und natürlich das aktuell zu bewerbende Album das Beste ist noch nicht genügen, gibt es da noch die langweiligste und einfachste Form ein 30-Minütiges Video zu kreieren. Die Fanfragen: der gelangweilte Moderator liest dem gelangweilten Rapper die immer gleichen Fragen aus der Comunity vor. „Kommt ein Feature mit Rapper X?“, „Was hältst du von Rapper Y?“, „Woher kennst du Rapper Z?“ und natürlich eine Frage zu Fler – sie fragen immer etwas zu Fler.

Der Obligatorische Afro-Trap-Song

Seit dem Erfolg von Palmen aus Plastik scheint es ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, auf jedes Straßenrapalbum diesen einen Afro-Trap-Song zu packen. Die Türen zu den Playlists der Shisha-Bars stehen dadurch offen und vielleicht geht genau deine Afro-Trap-Nummer niemandem auf die Nerven – Nicht!

Unboxing Videos

Warum Rapper ihr Album in Boxen packen, wurde mittlerweile schon von allen Seiten beleuchtet. Warum es allerdings Menschen gibt, die sich dabei filmen, wie sie diese Boxen öffnen und sich darüber aufregen, dass eben nur ein billiger Laserpointer und kein Kampfhubschrauber in der 60€ teuren, auf 200.000 Stück limitierten Schachtel zu finden ist, erschließt sich uns einfach nicht. Braucht auch eigentlich keiner.

 

Schwarz/Weiß-Portraits auf dem Albumcover

Gute Albencover gibt es im Deutschrap nicht allzu viele. Mittelmäßige gibt es dann schon mehr, aber wovon es gefühlt tausende gibt, sind jene Cover, auf denen der Rapper in bedeutungsschwangerer Pose Schwarz/Weiß abgelichtet wurde. Jetzt noch den Schriftzug rein und schon sind wir fertig. Und dafür bekommt der Grafikdesigner wirklich Geld… Hätte ich das mal mit 14 gewusst.

 

Zweite Teile

Kaum etwas hat sich im Deutschrap als größerer Erfolgsgarant erwiesen, als die Zweiten Teile. Egal ob Songs, die im bestenfalls ein ähnliches Thema wie Teil 1 behandeln, oder Alben die absolut keine Verbindung zum „Vorgänger“ erkennen lassen – Teil 2 Alben und Teil 2 Songs machen in 9 von 10 Fällen absolut keinen Sinn.

 

Kommentare

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