19. Oktober 2019
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Capital Bra, Kay One & Co: Rapper, die früher besser waren (wirklich)

Capital Bra, Kay One & Co: Rapper, die früher besser waren (wirklich)

 
Summary:

Erstmal vorweg: Niemand mag ihn. Diesen einen Typen im Freundeskreis, der keine Gelegenheit auslässt, zu erwähnen, dass er Künstler seit dem ersten Demotrack auf Diskette von 1872 kennt. Und wir alle hoffen, dass er den Freundeskreis möglichst zeitnah und reibungslos verlässt. Aber dann trifft es uns irgendwann wie ein Schlag: Hin und wieder ist wirklich jeder einmal wie er und blickt wehmütig auf die ersten Alben eines geliebten Künstlers zurück. Deshalb stellen wir euch heute Rapper vor, die für uns früher einmal besser waren.

Kay One

Selbstverständlich waren Kay One-Alben nie dafür bekannt, von Kritikern als künstlerisch besonders hochwertig gepriesen zu werden. Das lag im Fall seiner ersten beiden Solo-Alben aber teilweise auch an der Richtung, die diese einschlugen: Weder harter Straßen-/Gangsterrap, noch nerdiger Realkeeper-Battlerap. Im Gegenteil: Die Alben Kenneth Allein zuhaus und Prince of Belvedair drehten sich um wilde Partys, Alkoholexzesse und das Gefühl, Mandy Capristo zu vermissen. Dieses zugegeben komisch klingende Konzept ging aber wunderbar auf und wurde auf Albumlänge durch kultige Skits aufgelockert. Mit dem Anfang von Kays zusammenarbeit mit RTL bekam man dann aber das Gefühl, dass langsam aber sicher die gesunde Härte aus seinen Songs und Alben verschwindet. Was darauf folgte, waren abwechselnd Versuche, doch wieder in der Kern-Rapszene Fuß zu fassen und Sommerhits mit Pietro Lombardi. Obwohl ihm einige Imageschäden durch Rapbeefs zugefügt wurden, die er so nicht verdient hat und längst nicht jeder Song nach Prince of Belvedair schlecht war, ist für uns doch etwas an der Aussage dran, dass Kay One früher bessere Musik gemacht hat. Folgendes Video eines aktuellen Songs sollte die Aussage untermauern:

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Geschrieben von
Matthias
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