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Eko Fresh

Anfang des Jahrtausends machte sich der junge Eko Fresh als talentierter Begleiter des King of Rap schnell einen Namen in der Szene. Nach mehreren Gastparts auf dem Savas-Album und einer relativ erfolgreichen EP trennten sich die beiden und Eko machte große Schritte in Richtung Mainstream. Unterstützt von Musikgigant Thomas Stein schrieb er kitschige Balladen für Yvonne Catterfeld und auch sein eigenes Album hätte kaum massentauglicher und weichgespülter ausfallen können. Eko wurde einerseits für den prestigeträchtigen Comet nominiert, andererseits jedoch von der halben Deutschrapszene belächelt und mit fiesen Seitenhieben aus den Camps von Aggro Berlin und Optik überschüttet. Alle sprachen Eko Fresh seine Credibility ab und prophezeiten ein baldiges Karriereende. Im Rundumschlag „Die Abrechnung“ teilte er gegen die halbe Szene aus und auch wenn die Antwort von Savas in 100-facher Stärke zurückschlug, scheint Ekos Ruf wieder hergestellt. Es folgte ein Signing bei Bushido und später das eigene Label. Nachdem er lange Zeit so gut wie keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte und es mit einigen Mixtapes und Alben gerade so in die Top 100 geschafft hat, war sein Soloalbum „Ekrem“ der Wendepunkt seiner Karriere. Spätestens seit seinen 700 Bars ist er wieder voll in der Szene angekommen. Eko brachte Rapper heraus, die heute zu den größten der Szene zählen und auch seine eigenen Alben erreichen immer noch eine solide Anzahl an Fans. Damit wäre bewiesen, dass man auch nach einem verlorenen Battle die Karriere wieder reparieren kann.