18. Juni 2019
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K.I.Z. Diskographie – von abgelehnten Demos zu Goldplatten

K.I.Z. Diskographie – von abgelehnten Demos zu Goldplatten

 
Summary:

Eine Reise durch die Alben von K.I.Z.

Das RapDeutschland&shyKettensägenMassaker (2005)

Mit einem abgelehnten Demo-Tape auf Marcus Staigers Schreibtisch fing für Nico, Maxim, Tarek und DJ Craft alles an. Eigentlich klingt das nach dem Ende einer Nachwuchsband, die den großen Traum hat, über das Label Royal Bunker erste Aufmerksamkeit in der Szene zu erlangen. Erst als ihr alter Bekannter Rufmord – und  ziemlich alle die damals bei Royal Bunker waren – auf Staiger einredeten, dass das neue Tape wirklich gut sei, gab er K.IZ. eine Chance. Der Rest ist Geschichte: Im Rahmen der „Royal Bunker Streetoffensive“ kam das Tape dann als Album auf den Markt und K.I.Z überzeugten auf ihre eigene Art. Die harten Texten schockten zwar seit Aggro Berlin kaum noch jemanden, aber wie K.I.Z diese verpackten – selbstironischer Ton, sarkastische Übertreibungen und trotzdem authentisch – das gab es vorher so noch nicht. Dank dem Untergrund-Hit „Hurensohn“ wurde der gleichnamige Kraftausdruck salonfähig und seitdem inflationär genutzt (und Mütter wurden plötzlich überdurchschnittlich nach dessen Bedeutung gefragt – schuldig im Sinne der Anklage).

 

 

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Geschrieben von
Robin Fenner
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