19. August 2019
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Heckmeck Discographie: Caspers Soloprojekte – Vom Emorapper zum Teeniestar

Heckmeck Discographie: Caspers Soloprojekte – Vom Emorapper zum Teeniestar

Fotoquelle: Casper beim Deichbrand Festival 2013 - Urheber: Die Bildermacherei (Kerstin Tietje) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
 
Summary:

Während Fans auf das nächste Casper-Release warten haben wir uns durch seine vergangenen Soloalben gehört.

Die Welt hört mich (2006)

Hört man heute das Casper-Solo-Debüt aus dem Jahr 2006 (ja, wir blenden die „Grundstein EP“ aus, denn die hat kaum einer gehört) ist hin zu dem Casper, den wir alle kennen nicht viel übrig geblieben. In dem Jahr als der erste Teil der Feuer über Deutschland Reihe an den Start ging, Farid Bang einen Vertrag bei Eko Fresh unterschrieb, Snaga und Pillath als vielversprechendste Newcomer gehandelt wurden und Kollegah gerade mal ein Geheimtipp unter Technikfetischisten war startete auch ein junger Casper seinen ersten Versuch bekannt zu werden. „Die Welt hört mich“ war nichts anderes als ein Release geprägt von US-Anleihen, Punchlines und Reimtechnik auf dem Casper das tat, was er im Amirap der letzten Jahre gehört hatte. Allerdings streute er auch immer wieder nachdenkliche, deepe Nummern ein und zeigte schon mal, worin sein wahres Talent liegt. Mit „Rasierklingenliebe“ schuf er einen Song, der ihm das Image des Emorappers einbrachte, welches ihm noch Jahre später anhaften sollte. Der Erfolg von „Die Welt hört mich“ ist praktisch nicht existent und auch Szeneintern hat es bei weitem nicht einen solchen Stellenwert wie das nächste Album in Caspers Discographie.

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