Hinterland (2013)

2 Jahre nach „XOXO“ war Casper in einer schwierigen Situation, da jeder etwas Anderes wollte: Fraktion A wollte wieder mehr HipHop, Fraktion B wollte exakt das was er auf dem Vorgänger getan hatte und Fraktion C wollte eigentlich gar nichts mehr von ihm wissen. Was machte Casper? Er veröffentlichte mit „Hinterland“ ein Album, das sämtliche Erwartungen über den Haufen warf. Noch melancholischer als XOXO, noch mehr Einflüsse aus anderen Genres als erwartet und mit Kraftklub und Tom Smith auch nicht die Features, auf die die Fans der Ersten Stunde gehofft hatten. Teilweise entfernte sich „Hinterland“ so weit vom Rap, dass man kaum noch von solchem sprach und Casper selbst äußerte sich in Interviews auch immer wieder so, wie es keiner der Fans gern gehört hätte. Trotz aller Kontroversen und nicht erfüllten Erwartungen verkaufte sich bis heute keines seiner Alben öfter und brachte Casper die zweite Platinplatte seiner Karriere ein.