24. September 2019
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Kollegah, Haftbefehl & Co: Kollabo-Alben, die unter den Erwartungen blieben

Kollegah, Haftbefehl & Co: Kollabo-Alben, die unter den Erwartungen blieben

Fotoquelle: Cover: Nimo & Capo - Capimo
 
Summary:

Seit den enormen Erfolgen, welche Kollegah und Farid Bang mit den Kollabo-Alben der JBG-Reihe feiern durften gab es einige Rapper, die ebenfalls probiert haben, an diesen Alben anzuknüpfen. Leider haben es aber nicht alle Rapper geschafft, ihre Stärken auf einem Album zu bündeln und gute Kompromisse einzugehen. Wir nennen einige Beispiele.

Capo & Nimo – Capimo

Als große Fans der Azzlacks haben wir gespannt auf die ersten Singles des Capimo-Release gewartet. Nachdem Capo mit seinem Soloalbum „Alles auf Rot“ bereits auf Albumlänge überzeugen konnte und Nimo im Voraus ebenfalls einige starke Singles und Gastbeiträge veröffentlichte, stand dem Album eigentlich nichts mehr im Wege. Bereits nach der dritten Singleauskopplung wusste man aber: Okay, das wird ein Shisha-Album. Keine Innovationen, kein Straßenrap und nur sehr wenig von dem, was die beiden Rapper selbst auszeichnet. Generell ist es zwar gut und lobenswert, dass zwei Künstler sich aus der Komfortzone raustrauen, um einen neuen Sound zu finden, doch leider lag das doch deutlich unter den Erwartungen. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass selbst die beiden Künstler die Ansprüche an das eigene Release sehr gering hielten – selten passte der Begriff „Shishamusik“ mehr.

Bildquelle: Cover: Nimo & Capo – Capimo

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