19. August 2019
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Rooz, JuliensBlog & Co: Rapper, die erst nach ihrer Karriere bekannt wurden

Rooz, JuliensBlog & Co: Rapper, die erst nach ihrer Karriere bekannt wurden

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Dass der ein oder andere deutschsprachige Rapper fast Profi-Fussballer geworden wäre und kurz vor seinem Debüt von einer Knieverletzung aufgehalten wurde, ist früher gefühlt fester Bestandteil aller biographischen Interviews gewesen. Auch ist bei zahlreichen Rappern bekannt, welchen Beruf sie ausgeübt haben, bevor es mit dem großen Wurf in der Musikbranche klappte. Kurioserweise gibt es das selbe Phänomen aber auch umgekehrt: So einige Akteure in Deutschrap wurden nach einer eher weniger erfolgreichen Karriere als Rapper in anderer Position bekannt.

Presi

Der Rapper Presi stammt aus einer Zeit, in der Ersguterjunge noch ein sehr intaktes Label mit vielen Künstlern war. Dennoch hat es in seiner Karriere als Rapper nur für einen Feature-Part auf der Limited-Edition von Chakuzas Album „Unter der Sonne“ (2008) gereicht. Nicht zu fassen ist aber, wer hinter dem Namen Presi stecken soll: Hört man genau hin, hat seine Stimme unglaubliche Ähnlichkeit mit der Stimme von Arafat Abou-Chaker, der später vor allem auch außerhalb der Rapszene durch seine Geschäfte mit Bushido sehr bekannt wurde. Außerdem deutete Bushidos Frau Anna-Maria im Zuge des Streits mit Arafat auf Instagram an, dass es sich um ihn handele. Letztendlich kann man nicht mit 100%-iger Sicherheit sagen, dass Arafat wirklich auf dem Song „M.O.T.U.“ rappt. Aber: Ein Berliner, der davon rappt, dass er das Sagen hat und mit seinen Cousins Nackenklatscher aus dem AMG verteilt? Müsste ich in einer Tageszeitung nach einem Arafat inserieren, würde ich wahrscheinlich genau diese Worte wählen.

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Geschrieben von
Matthias
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