19. August 2019
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Rooz, JuliensBlog & Co: Rapper, die erst nach ihrer Karriere bekannt wurden

Rooz, JuliensBlog & Co: Rapper, die erst nach ihrer Karriere bekannt wurden

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Dass der ein oder andere deutschsprachige Rapper fast Profi-Fussballer geworden wäre und kurz vor seinem Debüt von einer Knieverletzung aufgehalten wurde, ist früher gefühlt fester Bestandteil aller biographischen Interviews gewesen. Auch ist bei zahlreichen Rappern bekannt, welchen Beruf sie ausgeübt haben, bevor es mit dem großen Wurf in der Musikbranche klappte. Kurioserweise gibt es das selbe Phänomen aber auch umgekehrt: So einige Akteure in Deutschrap wurden nach einer eher weniger erfolgreichen Karriere als Rapper in anderer Position bekannt.

JuliensBlog (aka Julien Boss)

Zugegeben passt dieser letzte Fall nicht komplett in diese Aufzählung, da JuliensBlog schon vor seinen ersten offiziellen Rapversuchen eine beachtliche Reichweite hatte. Interessant ist das ganze aber irgendwie trotzdem, weil der Verlauf seiner Rapkarriere beispiellos kurios ist. Das erste und bis jetzt einzige Album „ANALyse“ aus dem Jahr 2013 bestand ausschließlich aus Disstracks und dem allseits beliebten *seufz* schwarzen Humor. Und obwohl sich in dieser Zeit selbst die uninspiriertesten und generischsten Alben Platz 1 Charts sichern konnten, floppte das auf Comedy ausgelegte Album krachend. Heute wird diese holprige Rapkarriere als „Julien Boss“ weitergeführt und es erschienen bereits ein PA Sports-Diss sowie ein Featurepart auf Timatics „Streifschüsse“. Das Schlimme: Obwohl sich die neuen Songs an hartem Straßenrap orientieren, wirken sie teilweise ungewollt lustiger als seine alten Comedy-Songs. Naja, wem’s gefällt…

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Geschrieben von
Matthias
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