17. November 2019
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Heckmeck.TV Geschichtsstunde: Die vergessenen Disstracks von Summer Cem, Fler, Automatikk und Co

Heckmeck.TV Geschichtsstunde: Die vergessenen Disstracks von Summer Cem, Fler, Automatikk und Co

 
Summary:

Während Streitereien unter Rappern heute in Insta-Storys ausgetragen werden, erinnern sich die älteren Semester noch an Zeiten, als Disstracks im Deutschrap auf der Tagesordnung standen. Bis heute gelten „Fanpost“, „Das Urteil“, „Leben und Tod des Kenneth Glöckler“ oder „Flerräter“ als legendäre und prägende Songs. Heute widmen wir uns allerdings einigen Disstracks, die mittlerweile in Vergessenheit geraten sind.

Bass Sultan Hengzt – Fick Bushido

Mit Bass Sultan Hengzt hatte etwa zur selben Zeit ein weiterer Rapper (und Labelkollege von Automatikk) Probleme mit Bushido, die in Form eines Disstracks verarbeitet wurden. Der unkryptische Titel „Fick Bushido“ machte sofort klar wohin die Reise gehen sollte: Im Gegensatz zu Automatikk brüllte Bass Sultan Hengzt nicht hasserfüllt auf den Beat, sondern versuchte sich an einer etwas humorvolleren, aber keineswegs harmloseren Taktik. Neben Realtalkpassagen wurden die altbekannten Strumpfhosen-Vorwürfe wieder ausgegraben und ein weiteres mal wurde Bushidos Authentizität in Frage gestellt. Lines wie „Du holst dir keine Rapper, du signst dir Ghostwriter“ erweisen sich aus heutiger Sicht als durchaus legitim und sorgten schon 2006 dafür, dass mehr als genug Fans die Texte des Rappers in Frage stellten. Die 7-Minuten Antwort H.E.N.G.Z.T. konnte allerdings, aufgrund des damaligen Hypes, mehr Fans erreichen und ließ Bushido in den Augen der Allgemeinheit als Sieger aus dem Streit hervor gehen.

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