17. November 2019
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Heckmeck.TV Geschichtsstunde: Die vergessenen Disstracks von Summer Cem, Fler, Automatikk und Co

Heckmeck.TV Geschichtsstunde: Die vergessenen Disstracks von Summer Cem, Fler, Automatikk und Co

 
Summary:

Während Streitereien unter Rappern heute in Insta-Storys ausgetragen werden, erinnern sich die älteren Semester noch an Zeiten, als Disstracks im Deutschrap auf der Tagesordnung standen. Bis heute gelten „Fanpost“, „Das Urteil“, „Leben und Tod des Kenneth Glöckler“ oder „Flerräter“ als legendäre und prägende Songs. Heute widmen wir uns allerdings einigen Disstracks, die mittlerweile in Vergessenheit geraten sind.

Laas Unltd. – Fick dich Felix

2010 fiel der Startschuss für einen der langwierigsten Beefs der Deutschrapgeschichte: Laas Unltd. wurde Opfer eines Kollegah-typischen Seitenhiebs in einem Interview, was dieser mit einer Einladung zum Battle auf der Splash! Bühne kommentierte. Kollegah ließ daraufhin Headtrick in seinem Namen einen Disstrack rappen, woraufhin Laas in Zugzwang geriet. Er veröffentlichte mit „Fick dich Felix“ einen Song, der technisch wie auch textlich durchaus überzeugte. Der Track stellte Kollegah als Image-Rapper hin, der in seinem Kinderzimmer RBA-Runden recordete, während Laas schon die Jams des Landes rockte. Kollegah reagierte wie die Fans es absolut nicht wollten und sparte sich jegliche Antwort in Form eines Disstracks. Stattdessen stichelte er in Interviews weiter und platzierte immer wieder Seitenhiebe auf JBG-Alben. Wie man einige Jahre Später auf der Rap Am Mittwoch Bühne sehen konnte, war es wohl eine der besten Entscheidungen in Kollegahs Karriere nicht im Live-Battle gegen Laas anzutreten.

 

Foto: Stefan Brending / Lizenz: Creative Commons CC-BY-SA-3.0 de

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