13. November 2019
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Sido, Prinz Pi, Massiv & Co: Berliner-Rap bevor alle Rapper nach Berlin kamen

Sido, Prinz Pi, Massiv & Co: Berliner-Rap bevor alle Rapper nach Berlin kamen

 
Summary:

Heute sind sie alle Berliner. Anfang des Jahrtausends waren Stuttgart, Hamburg, München und Frankfurt die Places to be für aufstrebende Rapper. Die Szene in Berlin war etwas Eigenes. Eigener Sound, eigene Mentalität, eigene Regeln. Niemand hätte erwartet, dass die Bundeshauptstadt jemals zur Raphauptstadt werden könnte.

Aggro Berlin

Die Belegschaft von Aggro Berlin heute zu nennen, wirkt als würde man Deutschrap-Legenden aufzählen. Specter, heute als Regisseur bekannt, vermarktete seine Schützlinge und so stiegen sie zusammen auf die Spitze des Rap-Olymp. Jedes Jahr wartete die Jugend geduldig auf den neuen Labelsampler, während die Rapper aus dem nichts zu Superstars heranwuchsen. Sidos Solodebüt und die Hitsingle „Mein Block“ traten dann endgültig eine Welle los, auf der das gesamte Label über Jahre surfen konnte. Die Meinungsverschiedenheiten und daraus resultierende Trennung von einem ehemaligen Labelmitglied – Disstracks inklusive – trieben den Hype nur noch weiter voran und so wurden neben Sido auch B-Tight und Fler zu Szenegrößen, die bis heute aktiv sind. Gegen Ende der 2000er nahm der Mythos rund um Aggro Berlin ab und die Rapper versuchten sich, mal mehr mal weniger erfolgreich an Soloprojekten. Heute sind Fler und Sido immer noch an der Spitze des Deutschrap angesiedelt. B-Tight und Kitty Kat machen in kleinerem Rahmen ihre Fanbase glücklich und Tony D ist Weinkenner. Vor allem Letzteres macht mich extrem glücklich.

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