17. November 2019
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Heckmeck Geschichtsstunde: Was machen die Aggro Berlin Signings heute?

Heckmeck Geschichtsstunde: Was machen die Aggro Berlin Signings heute?

Fotoquelle: Aggro Berlin Ansage 5 Cover - Aggro Berlin, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17006794
 
Summary:

Ziemlich Genau 10 Jahre sind vergangen, seit das einst erfolgreichste Deutschraplabel seine Pforten schloss. Aggro Berlin machte nicht nur Deutschrap wieder groß, sondern formte auch einige der schillerndsten Persönlichkeiten innerhalb des Genres. Ob man sich nun noch erinnert, wie jedes Jahr ein neuer Labelsampler in die Läden kam, oder ob man nur noch im Hinterkopf gespeichert hat, dass es doch mal ein Sido-Album mit diesem Titel gab. Der Name Aggro Berlin und das Sägeblattlogo sind jedem Rapfan ein Begriff. Aber was machen die Labelmember heute?

Sido

Eines der Zugpferde im Hause Aggro und bis zum bitteren Ende an Bord. Mit dem Weihnachtssong öffnete er eine Tür und mit „Mein Block“ riss er gleich die gesamte Wand ein, durch die seine Labelkollegen dann gemütlich durchspazierten. Heute ist Sido einer der erfolgreichsten Musiker Deutschlands, verkauft große Konzerthallen aus, chartet regelmäßig auf der 1 und räumt Auszeichnung um Auszeichnung ab. Dabei versucht er immer den Drahtseilakt zwischen Ghettojunge und A-Promi zu meistern, rutscht aber immer wieder in eine der beiden Richtungen ab: Zum Beispiel, als er Juror einer Talentshow im österreichischen Hauptabendfernsehen wurde und man ihm sämtliche Streetcredibility absprach, er aber nur wenige Wochen später, in eben jener Fernsehshow einen Moderator verprügelte. Sido ist aus der Medienlandschaft kaum wegzudenken und wird auch noch in 20 Jahren ein Name sein, den man in einem Atemzug mit Aggro Berlin nennen muss, wenn es um die Deutschrapgeschichte geht.

 

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