12. April 2024
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Wir haben mit den besten Acapella Battlerappern gesprochen #3

Wir haben mit den besten Acapella Battlerappern gesprochen #3

Lyrico

(Foto: Unten links)

Was macht den Reiz an Acapellabattles aus und was fehlt der Szene noch?

Reizvoll ist auf jeden Fall das ständige Kräftemessen. Sich mit anderen zu vergleichen und evtl. anschließend als Gewinner aus dem Kampf zu gehen ist ein großer Ansporn bei dieser Kunstform. Das Gewinnen eines Battles und natürlich auch die Aufmerksamkeit für das, was du da machst, belohnen einen Battlerapper am meisten, glaube ich. Ein verstärktes Miteinander bei den Plattformen würde ich mir wünschen, auch wenn das natürlich nicht immer so leicht ist.

 

Angenommen Ihr dürftet zwei Personen aus dem Rapkosmos aussuchen, die gegeneinander battlen müssten. Wer wäre das und warum?

Ich will irgendwas richtig Dummes sehen. Hmmm, ich entscheide mich für das Emily vs. Lady Scar Rematch! That would be fire!




 

Gegen wen würdet Ihr selbst gerne noch ein Battle bestreiten?

Ich kann mir noch einige coole Matches vorstellen. Wenn mal wieder ein wenig mehr Zeit ist, würde ich gern mal gegen Clep ran, Wolff ist cool, oder evtl. ein Rematch gegen den ein oder anderen. Auch so Jungs wie Pedaz oder Fard wären natürlich fett.

Von all den Beleidigungen, die Ihr bisher über euch ergehen lassen musstet, bei welcher Line musstet Ihr selbst richtig lachen und wo fühltet Ihr euch ernsthaft getroffen?

Greggs „Kükenschredder und Geflügelmesser“ war stark, Jotti hatte damals auch ein paar richtig gute, bei denen ich lachen musste. Aber angegriffen habe ich mich selten gefühlt. Und wenn, werde ich das bestimmt jetzt nicht erzählen.

 

Wie ist das Gefühl direkt vor einem Battle? Habt Ihr mehr Angst vor dem was der Gegner auspackt oder eher davor selbst nicht abzuliefern?

Ich kenne es, wenn man einfach richtig wack vorbereitet ist. Und wenn das so war, war mir mein Gegenüber immer so egal, weil man erstmal darauf konzentriert ist, seinen eigenen Scheiß in den Griff zu bekommen. Das macht dann nervös. Wenn ich mir sicher bin, bekomme ich mehr mit von dem, was der andere da labert, aber Angst davor, was der Gegner sagen könnte habe ich nicht. Man hat ja meistens schon mal drüber nachgedacht, was er vielleicht bringt und das vielleicht sogar auch schon selber verarbeitet, um es vorwegzunehmen.

 

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Drei weitere Arten von Rappern – Teil 2

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Geschrieben von
kollin
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