13. November 2019
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Haftbefehl, Vega, Azad & Co: Die Rap-Veteranen aus Frankfurt

Haftbefehl, Vega, Azad & Co: Die Rap-Veteranen aus Frankfurt

Fotoquelle: Foto: Stefan Brending / Lizenz: Creative Commons CC-BY-SA-3.0 de
 
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Auch wenn es mittlerweile nicht mehr wichtig ist, sind wir noch in einer Zeit aufgewachsen, in der Städteidentifikation und Lokalpatriotismus im Deutschrap etwa so wichtig waren wie heute noch im Fußball. In unserer neuen Reihe beleuchten wir die Helden der großen deutschen HipHop-Städte.

Frankfurt. Wiege des deutschsprachigen Straßenrap. Viele Legenden der Szene sind tief in der Stadt am Main verwurzelt. Schon in den 90ern begann im Schatten der Skyline etwas zu wachsen und bis heute wächst und wächst es weiter. Wir haben uns ein paar Urgesteine und Größen der Stadt genauer angeschaut:

Moses-Pelhalm

Moses-Pelhalm sollte nicht nur in Frankfurt, sondern in ganz Deutschland einen völlig verdienten Legenden-Status genießen – Er prägte Deutschrap schon zu Zeiten, als die meisten unserer Leser (einschließlich den Redakteuren hier) noch kaum laufen konnten. Seine erste Single Twilight Zone erschien 1988 unter dem Namen Moses P. und war der Opener zu seinem 1989 veröffentlichten Album „Raining Rhymes“. Sein letztes Album „Herz“ erschien erst im Jahre 2017 und schaffte es auf Platz zwei der deutschen Album-Charts. Aber auch neben der Musik schaffte es Moses über die Jahre immer wieder in die Medien: Unter anderem deshalb, weil er Stefan Raab nach einigen satirischen Angriffen das Nasenbein brach (Ja, das ist wirklich passiert) und zuletzt durch einen riesigen Rechtsstreit mit Kraftwerk, der es sogar bis vor den EuGH schaffte.

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Geschrieben von
kollin
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