19. August 2019
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Ufo361, Fler & Sido: Deutschrap-Songs mit Ami-Features

Ufo361, Fler & Sido: Deutschrap-Songs mit Ami-Features

Fotoquelle: ARGO-Konzerte,Alternarena,Festival,Konzert,Livekonzert,Livemusik,Musik,RiP,Rock im Park 2018,Ufo361 //Stefan Brending / Lizenz: Creative Commons CC-BY-SA-3.0 de
 
Summary:

Amerikanische Rapper sind nach wie vor die größten Stars der Musikszene, schaut man auf die Streamingzahlen von Drake oder Travis Scott, wirkt Deutschrap daneben erschreckend winzig. Da in Amerika auch die Trends definiert werden und die Rapper die Sounds der nächsten Jahre prägen, ist der Wunsch diverser deutscher Artists, mit einem ihrer Idole einen Song aufzunehmen entsprechend groß. Ufo361 hat bereits in mehreren Interviews davon gesprochen, ein Feature mit Future zu wollen – nun hat er es geschafft, scheinbar war ihm das sogar sage und schreibe 100.000 Euro wert. Für einen einzigen Part. Wir haben uns weitere Songs angeschaut, in denen deutsche Rapper sich einen Act aus Übersee als Feature geholt haben, ob nun gekauft oder nicht.

Kay One feat. DMX

Bei dem gemeinsamen Song von Kay One und DMX möchte ich nicht wissen, was genau für eine Summe für den Part überwiesen wurde. Auf „Ride till i die“ wurde nämlich einfach nur ein alter Part von DMX aufgewärmt – denselben Text hat der Rapper bereits auf einem älteren Song eins zu eins genauso verwendet. Generell zeigt dieser Song auch sehr gut, dass ein Featurepart gut platziert werden muss, denn beide haben auf dem etwas anstrengenden Beat so verschiedene Tonlagen und Flows ausgepackt, dass es absolut nicht harmoniert. Gerade Kay One, dessen Song das ist, klingt auf der Produktion wie ein absoluter Fremdkörper. Der Song stellt direkt zum Anfang ein perfektes Beispiel dafür dar, wie man es nicht machen sollte. Fast so unangenehm wie der Song sind übrigens die Youtube-Kommentare unter dem Video.

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Geschrieben von
kollin
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